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Landtags-Kandidat Norwich Rüße
im Gespräch mit Edmund Bischoff |
"Beim Schulsystem scheiden sich die Geister. Wir
sind für ein Bildungssystem, das Lerndefizite möglichst
früh ausgleicht. Die Kinder sollen solange wie möglich gemeinsam
lernen und eine hohe Chancengleichheit erhalten."
Damit eröffnete Norwich
Rüße am frühen Abend des 7. Mai 2005 die Veranstaltung
des Ortsverbands von Bündnis 90/Die Grünen.
Unter den Anwesenden entbrannte eine heftige Diskussion.
Norwich Rüße vertrat den Standpunkt: "Was in der Grundschule
beim gemeinsamen Lernen geleistet wird, kann auch in den höheren
Jahrgängen durchgeführt werden."
Friedhelm
Böckermann ergänzte: "In der Zukunft müssen
die Schüler das Lernen lernen."
Norwich Rüße, der auch Landwirt ist, sieht seinen politischen
Schwerpunkt in der Förderung des Ökolandbaus im Einklang
mit dem Umwelt-, Natur- und Tierschutz. |
"Wir werden uns nach wie vor für Umweltbelange stark machen,
auch falls wir nicht mehr an der Regierung beteiligt sein sollten",
erklärte Edmund
Bischoff. "Aber wen interessiert die Umwelt, wenn keine Arbeitsplätze
da sind?", war eine kritische Bemerkung von Mareike
Pfennig.
Norwich Rüße wies auf den Arbeitsmarkt im Bereich der Umwelttechnologien
hin, in denen NRW mittlerweile weltweit führend ist, und er erläuterte:
"Wassertechnik 'made in NRW' ist ein Exportschlager und schafft
gerade in den mittelständischen Betrieben neue Arbeitsplätze."
Nach einer anregenden Gesprächsrunde genossen die Anwesenden
die Produkte vom Biomarkt
Weßling aus Neuenkirchen.
"Gut, dass es vor Ort diesen Bioland - Anbau gibt. Das ist der
praktizierte Umweltschutz vor unserer Haustür", bemerkte
Stephan
Deupmann. |

v.l.n.r: Edmund
Bischoff, Monika Koers, Ellen Pfennig, Norwich Rüße,
Heidi Mammes, Claus Schulz, Ruth Schulz,
Friedhelm Böckermann,
Stephan Deupmann und Mareike Pfennig |
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