Bündnis 90 / Die Grünen halten die Verlängerung der B 70n zwischen Neuenkirchen und Wettringen nach wie vor für überflüssig. Seit Jahren setzen wir uns für die Nulllösung ein d.h.: ab Knotenpunkt (Kreimer) wird der Verkehr weiter über die B 499, weiter über den Kreisel nach Wettringen (wer nicht schon vorher abgebogen ist) , nach Steinfurt und über das neue Anschlussstück der B 54 n zu den AB 30/31 geführt. Wer wird dieses Teilstück zwischen Neuenkirchen und Wettringen noch befahren? Vielleicht diejenigen, die die Fahrt durch das Strönfeld als landschaftlich schöne Fahrt erleben möchten! Es bestehen bereits weiträumige Umfahrungen um Wettringen. Die Verkehrsströme von Ost nach West haben sich in den letzten Jahren geändert. Diese geplante Straße wird zum heutigen Zeitpunkt auf Grund der veränderten Verkehrsströme ihre ursprünglich geplante Zielsetzung verfehlen. Umdenken ist notwendig! Nur weil seit 20 Jahren Planungen bestehen, müssen diese nicht umgesetzt werden, denn die Voraussetzungen haben sich maßgeblich geändert. Dieses kostenaufwendige Projekt darf nach unserer Meinung nicht gebaut werden. 18 Millionen sind bei der Planung berechnet worden. Können diese Zahlen noch zu Grunde gelegt werden?
18 Millionen investieren für ein Prestigeobjekt eines Bürgermeisters, das darf nicht wahr sein! Bündnis 90/ Die Grünen werden die Kosten-und Nutzenrelation beim Bund prüfen lassen. Mit diesem Geld können wir andere Projekte in unserm Land besser und sinnvoller umsetzen.
Ellen Pfennig
Bündnis 90 / Die Grünen
- Fraktionssprecherin -