Schade, das hätte eine gute Informationsveranstaltung werden können, wenn die Betroffenen (Eltern, Schüler, Elternvertreter, Schulleiter) eingeladen worden wären. Warum waren keine Wettringer Vertreter anwesend? Die Entscheidung ob eine Verbundschule oder eine Gemeinschaftsschule kann nur mit allen Beteiligten aus Neuenkirchen und Wettringen getroffen und getragen werden. So blieb es eine Veranstaltung unter Politikern, Lehrern und einer kleinen Anzahl von Eltern. Neuenkirchen hätte die Voraussetzung für eine Gemeinschaftsschule, aber man ist nur gewillt über die Verbundschule nachzudenken und ist sehr darauf festgelegt. Jedes Kind in eine Schublade, fertig!
Die Gemeinschaftsschule bietet Möglichkeiten für alle Kinder beim gemeinsamen Lernen mit unterschiedlichen Begabungen und individuellen Förderungen. Die skandinavischen Länder haben es uns mit ihren guten Ergebnissen vorgemacht.
17 Gemeinschaftsschulen sind bereits in NRW genehmigt und 43 warten auf eine Zulassung. An diesem Schulversuch (wie es ursprünglich die Gesamtschule auch war!) muss doch etwas dran sein, sonst würden sich nicht so viele auf diesen Weg machen. (Genauere Information z.B. unter www.profilschule-ascheberg.de/)
Für Neuenkirchen wäre es langfristig eine Chance unsere Schullandschaft anspruchsvoll und flexibel zu gestalten, aber ich sehe schwarz!
Ellen Pfennig
Fraktionssprecherin
Bündnis 90 / Die Grünen