Nachrichten aus der GRÜNEN-Fraktion - 2006
Ortsverband Neuenkirchen, Krs. Steinfurt


3. Dezember 2006


Antrag:

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
Fraktion im Rat der
Gemeinde Neuenkirchen

Edmund Bischoff
Stellv. Fraktionssprecher
Josef-Hendel-Straße 14
48485 Neuenkirchen
Telefon: 05973 3146
Mobil: 0172 5333024
Telefax: 0251 288-9413875
E-mail: Edmund.Bischoff@t-online.de

Internet: www.gruene-neuenkirchen.de


An den Rat
der Gemeinde Neuenkirchen
über Herrn Bürgermeister W. Hüppe
Hauptstraße 16
48485 Neuenkirchen

Neuenkirchen, den 03. Dezember 2006

Antrag zur Verlegung von Rats- und Fachausschuss-Sitzungen in den OT St. Arnold
hier: Problematik ÖPNV-Anbindung OT St. Arnold


Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

Mit der Thematik: "ÖPNV-Anbindung OT St. Arnold" werden sich die Fachausschüsse und der Rat der Gemeinde Neuenkirchen in den nächsten Monaten sicherlich noch häufiger befassen.

Im Hinblick darauf, dass insbesondere die älteren BürgerInnen von St. Arnold keine Möglichkeit haben, zu 17:30 Uhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Neuenkirchen zu kommen, stellen wir den Antrag, alle Rats- und Fachausschuss-Sitzungen, auf denen die Tagesordnung - im öf-fentlichen Teil - die Problematik: "ÖPNV-Anbindung OT St. Arnold" vorsieht, vom Rathaus Neu-enkirchen in eine geeignete Lokation im OT St. Arnold zu verlegen.

Begründung: Nur so ist gewährleistet, dass einerseits die "BI-Bus" mit allen betroffenen Bürge-rInnen von St. Arnold unmittelbar an diesen Sitzungen teilnehmen und Präsenz zeigen kann, andererseits auch eine aktuelle und unverfälschte Informationspolitik für die betroffenen Bürge-rInnen gewährleistet ist.

Wir bitten Sie, im Interesse der BürgerInnen von Neuenkirchen - Ortsteil St. Arnold - unserem Antrag stattzugeben.

Mit 'grünen' Grüßen

Bündnis90 / DIE GRÜNEN
Fraktion im Rat der
Gemeinde Neuenkirchen

 

Edmund Bischoff
- Stellv. Fraktionssprecher -

6. November 2006

Antrag:

Ellen Pfennig
Wachtelstr.33
48485 Neuenkirchen
Fraktionssprecherin
Bündnis 90/ Die Grünen
in Neuenkirchen
Tel: 05973/2393
E-Mail :
PfennigNeuenkirchen@t-online.de

Neuenkirchen, den 6.11.2006


An
den Bürgermeister
der Gemeinde Neuenkirchen
Wolfgang Hüppe
Postfach 1051
48485 Neuenkirchen


Betreff: Antrag Bündnis 90/Die Grünen zur Bereitstellung von Haushaltsmitteln zur Planung und Errichtung eines "Geologisch-archäologischen Zentrums" am Offlumer See

Die Sammlung Koops und die archäologischen Funde und Bestandsaufnahmen (Dr. Jentgens) aus der Abgrabungsfläche Offlum bieten eine wertvolle Grundlage zur Errichtung eines "Geologischen-archäologischen Zentrums".
Unter wissenschaftlicher Begleitung und Wertschätzung können diese Sammlungen für alle Bürger zugänglich gemacht werden und unter museumspädagogischen Gesichtspunkten dargestellt und auf sozialgeschichtliche Zusammenhänge hin erschlossen werden.

Mit freundlichem Gruß
Ellen Pfennig

5. November 2006

Antrag:

Bündnis 90/ Die Grünen
Ellen Pfennig
Wachtelstr.33
48485 Neuenkirchen
Fraktionssprecherin
Tel: 05973/2393
e-mail :
PfennigNeuenkirchen@t-online.de


An den
Bürgermeister der
Gemeinde Neuenkirchen
Wolfgang Hüppe
Postfach 1051
48485 Neuenkirchen

Neuenkirchen, den 5.11.06

Betreff: Antrag der Bündnis90/ Die Grünen zur Bereitstellung von Haushaltsmitteln zur finanziellen Unterstützung einer Solarstrom- und Warmwasseranlage

Bündnis 90/Die Grünen stellen hiermit den Antrag, die Bürger Neuenkirchens, die eine Solaranlage zur Strom- oder Warmwasserbereitung installieren wollen, in einem noch festzusetzenden Rahmen finanziell zu unterstützen.
Solarstrom dient der Umwelt und dem Klimaschutz. Mit einer privaten Solarstromanlage wird die Umwelt im Jahr um mindesten 1 Tonne des klimaschädlichen CO2 entlastet.
Der Klimawandel wird spürbarer, deshalb sollte die Gemeinde Projekte, die dem Klimaschutz in besonderem Maße dienen, unterstützen. Es gilt: Global denken und lokal handeln.
Die Unterstützung dient gleichzeitig der Förderung der heimischen Wirtschaft.

Mit freundlichem Gruß

Ellen Pfennig

5. November 2006

Antrag:

Bündnis 90/ Die Grünen
Ellen Pfennig
Wachtelstr.33
48485 Neuenkirchen
Fraktionssprecherin
Tel: 05973/2393
e-mail :
PfennigNeuenkirchen@t-online.de

An den
Bürgermeister der
Gemeinde Neuenkirchen
Wolfgang Hüppe
Postfach 1051
48485 Neuenkirchen

Neuenkirchen, den 5.11.06

Betreff: Antrag der Bündnis90/ Die Grünen die Kindergartenbeiträge nicht zu erhöhen

Bündnis 90/Die Grünen stellen hiermit den Antrag, die Kindergartenbeiträge der Eltern nicht zu erhöhen und die vorhandenen Beiträge für eine zusätzliche Förderung der Kindergartenkinder (z. B. der Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung) zu verwenden .
Die schwarz-gelbe Landesregierung hat die Novellierung des Gesetzes für Kindertageseinrichtungen auf den Weg gebracht. Dieses ist zum 1. August 2006 in Kraft getreten. Demnach wird das Land die bisherige Elternausgleichszahlung nicht mehr übernehmen. In der Konsequenz daraus wird den Kommunen überlassen, die Höhe der Kindergartenbeiträge selbst zu bestimmen.
Den zunehmenden Wahrnehmungs- und draus resultierenden Verhaltensstörungen kann nur durch eine fachkompetente Förderung im Bereich der Motorik bei Kindern entgegengewirkt werden (z.B. durch eine Motopädin). Eine zielgerichtete Förderung im Kindergarten entspricht aus familienpolitischer Sicht einer kinder- und familienfreundlichen Ausrichtung der Gemeinde.

Mit freundlichem Gruß
Ellen Pfennig

6. November 2006

Antrag:

Bündnis 90/ Die Grünen
Ellen Pfennig
Wachtelstr.33
48485 Neuenkirchen
Fraktionssprecherin
Tel: 05973/2393
e-mail :
PfennigNeuenkirchen@t-online.de


An den
Bürgermeister der
Gemeinde Neuenkirchen
Wolfgang Hüppe
Postfach 1051
48485 Neuenkirchen Neuenkirchen, den 6.11.06

Betreff: Antrag der Bündnis90/ Die Grünen zur Bereitstellung von Haushaltsmitteln für zusätzliche touristische Vermarktung des Rad- und Wanderweges " Geschichten erfahren"

Der von Heinrich Koops und Marcus Wessels erarbeitete Radwanderführer bietet für die Gemeinde Neuenkirchen eine ausgezeichnete Möglichkeit den Tourismus in Neuenkirchen zu fördern. Die Besonderheiten sowohl im archäologischen, geologischen, historischen und biologischen Bereich in und um Neuenkirchen stoßen hier aufeinander und zeigen die Einmaligkeiten auf. Diese Gegebenheiten der Geschichte sind zudem in der kostbaren Sammlung, die Herr Koops der Gemeinde zur Verfügung stellt, nachvollziehbar.
Bündnis 90/Die Grünen beantragen zusätzliche Mittel für eine erweiterte Vermarktung, um z. B. einen Flyer zu erstellen, die Internetpräsenz zu verbessern und um zusätzliche Werbung zu betreiben.

Mit freundlichem Gruß

Ellen Pfennig

6. November 2006

Antrag:

Bündnis 90/ Die Grünen
Ellen Pfennig
Wachtelstr.33
48485 Neuenkirchen
Fraktionssprecherin
Tel: 05973/2393
e-mail :
PfennigNeuenkirchen@t-online.de


An den
Bürgermeister der
Gemeinde Neuenkirchen
Wolfgang Hüppe
Postfach 1051
48485 Neuenkirchen

Neuenkirchen, den 6.11.06

Betreff: Antrag der Bündnis90/ Die Grünen zur Bereitstellung von Haushaltsmitteln für Planung und Umsetzung eines Kreisverkehrs am Westfalenring/Wettringer/ Str. Eilersweg

Zur allgemeinen Verkehrsberuhigung und besseren Übersichtlichkeit an diesem Kreuzungsbereich halten Bündnis/90 Die Grünen die Einrichtung eines Kreisverkehrs für unumgänglich.
Die Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt ist unübersichtlich und unfallträchtig. Für die Fahrradfahrer, die zum Freibad, zum Offlumer See und zu den Sportplätzen wollen, besteht ebenfalls eine unüberschaubare und schwierige Situation. Bündnis 90 / Die Grünen halten es für notwendig, dort einen Kreisverkehr zu bauen, da über den Eilersweg in Richtung Ochtrup die Anbindung an die Autobahn erfolgt. Zudem würden die Geschwindigkeiten - vor allem auf dem Westfalenring - gemindert und mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer erreicht werden.

Mit freundlichem Gruß

Ellen Pfennig

5. November 2006

Antrag:

Bündnis 90/ Die Grünen
Ellen Pfennig
Wachtelstr.33
48485 Neuenkirchen
Fraktionssprecherin
Tel: 05973/2393
e-mail :
PfennigNeuenkirchen@t-online.de

An den
Bürgermeister der
Gemeinde Neuenkirchen
Wolfgang Hüppe
Postfach 1051
48485 Neuenkirchen

Neuenkirchen, den 5.11.06

Betreff: Antrag der Bündnis90/ Die Grünen zur Bereitstellung von Haushaltsmittel für die Errichtung von zusätzlichen Bänken

Die veränderte demografische Struktur für die Zukunft macht es notwendig die strukturellen, planerischen und konzeptionellen Prinzipien einer Gemeinde auf diese Veränderungen abzustimmen
und notwendige Konsequenzen daraus zu ziehen. Es besteht ein Handlungsbedarf auch für unsere Kommune die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation älterer Mitbürger in Betracht zu ziehen. So sollte die Gemeinde z.B. eine Befragung der älteren Mitbürger nach deren Bedürfnissen und Wünschen vornehmen. Ein Alten-Service-Zentrum in Trägerschaft eines neu gegründeten Vereins, bei dem jeder ältere Neuenkirchner Mitglied werden könnte, wäre denkbar.
Kleinigkeiten, wie z.B. die übergangslose Absenkung der Bürgersteige für die leichtere Handhabung eines Rollators müssten gewährleistet sein und die Aufstellung zusätzlicher Bänke, vor allem in der Nähe der Seniorenbegegnungs- und Wohnstätten, müsste erfolgen.
Bündnis 90/ Die Grünen bitten um Bereitstellung von Haushaltsmittel für die Errichtung zusätzlicher Bänke.

Mit freundlichem Gruß

Ellen Pfennig

6. November 2006

Antrag:

Bündnis 90/ Die Grünen
Ellen Pfennig
Wachtelstr.33
48485 Neuenkirchen
Fraktionssprecherin
Tel: 05973/2393
e-mail :
PfennigNeuenkirchen@t-online.de


An den
Bürgermeister der
Gemeinde Neuenkirchen
Wolfgang Hüppe
Postfach 1051
48485 Neuenkirchen

Neuenkirchen, den 6.11.06

Betreff: Antrag der Bündnis90/ Die Grünen zur Errichtung eines breit gefächerten psychosozialen Beratungsangebots

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt , dass der Bürgermeister Verhandlungen mit dem Caritasverband Rheine e.V. aufnimmt mit dem Ziel, in Neuenkirchen ein möglichst breites psychosoziales Beratungsangebot zu errichten.

Die Ausweitung der Beratungsangebote in Neuenkirchen soll kostenneutral erfolgen, da die vom Caritasverband Rheine angebotenen Beratungsdienste durch die öffentliche Hand bereits refinanziert sind.

Begründung:
Der Caritasverband Rheine unterhält in der Stadt Rheine ein breitgefächertes Angebot von Beratungsstellen für psychosoziale Problemlagen von Menschen des Kirchenkreises Rheine. Die sozialen Beratungsangebote beinhalten eine Suchtberatungsstelle, eine Schuldnerberatungsstelle, einer Seniorenberatungsstelle, eine Psychologische Beratungsstelle, eine Beratungsstelle für Migranten, eine Beratungsstelle für psychisch Kranke usw.
Der regionale Zuständigkeitsbereich des Caritasverbandes Rheine erstreckt sich auch auf die Gemeinde Neuenkirchen. Die Finanzierung der Beratungsstellen durch die öffentliche Hand (Bund, Land und Kreis) erfolgt immer unter der Bedingung, dass Neuenkirchener Bürger und Bürgerinnen das Beratungsangebot des Caritasverband Rheine in Anspruch nehmen können.
Eine moderne soziale Arbeit ist unseres Erachtens so angelegt, dass die psychosoziale Hilfe vor Ort angeboten wird, da die Problemfelder der Bürger und Bürgerinnen auch immer mit der sozialen Situation am Wohnort zu tun haben. Des Weiteren ist die Hürde der Anfahrt nach Rheine für viele Neuenkirchener Bürger und Bürgerinnen, insbesondere für Senioren und Menschen mit Behinderung, zu hoch.
Die einmal wöchentlich angebotenen Beratungen der Beratungsstelle für Trennung und Scheidung und der Psychologischen Beratungsstelle des Caritasverbandes Rheine e.V. in Neuenkirchen halten wir bei der Vielzahl der weiteren Hilfsangebote des Caritasverbandes für nicht ausreichend.

Mit freundlichem Gruß

Ellen Pfennig

6. November 2006

Antrag:

Bündnis 90/ Die Grünen
Ellen Pfennig
Wachtelstr.33
48485 Neuenkirchen
Fraktionssprecherin
Tel: 05973/2393
e-mail :
PfennigNeuenkirchen@t-online.de


An den
Bürgermeister der
Gemeinde Neuenkirchen
Wolfgang Hüppe
Postfach 1051
48485 Neuenkirchen

Neuenkirchen, den 6.11.06

Betreff: Antrag der Bündnis90/ Die Grünen zur Bereitstellung von Haushaltsmitteln zur Erstellung eines zusammenhängenden Radverkehrsnetzes

Das Fahrrad ist im ländlichen Bereich sowohl für die Jugendlichen als auch für die älteren Mitbürger ein wichtiges Verkehrsmittel. Die Förderung und Unterstützung eines vernetzten Radverkehrsnetzes bis zum Ortskern dient der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.
Das Radverkehrsnetz im Ortkern weist nach wie vor große Mängel auf.
An Knoten- bzw. Gefahrenpunkten (Alphons-Hecking-Platz /Bahnhofstraße/Hauptstraße) und Kreuzungen ( Mesumer Straße/Snedwinkelstr-Feldhof oder Rheiner Straße / Westfalenring oder Eilersweg / Wettringer Str./ Westfalenring), haben die Fahrradfahrer keine eigenen Bereiche und es herrscht Unübersichtlichkeit.
Der Fahrradweg an der Wettringer Straße ist unbeleuchtet und bei Dunkelheit gefährlich.
Wir bitten im Rahmen der Haushaltsplanberatung Mittel in Höhe von 10 000€ zur Strukturierung und Umsetzung eines vernetzten Radwegsystems bereitzustellen.

Mit freundlichem Gruß
Ellen Pfennig


19. Oktober 2006

Resolution

Antrag der Fraktionen CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und der UWG

Hier geboren - hier zuhause: Neuenkirchen für ein Bleiberecht für langjährig hier lebende geduldete Menschen!


Ca. 200.000 Flüchtlinge in Deutschland, davon ca. 60.000 in NRW, leben mit einer sog. "Duldung". Das ist kein rechtmäßiger Aufenthaltsstatus und bedeutet lediglich eine Aussetzung der Abschiebung. Der überwiegende Teil der "Geduldeten" lebt mit diesem "Nichtstatus" schon länger als fünf Jahre auch in unserer Gemeinde. Ihre Kinder sind oftmals hier geboren, sie gehen zur Schule, sind integriert, nur sie bekommen für ihre Ausbildung keine Arbeitsgenehmigung. Für ihre Eltern ist es ebenfalls aufgrund der restriktiven Beschäftigungsverfahrensordnung sehr schwer, eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen und ebenso schwer, einen Arbeitgeber zu finden, der sie mit zum Teil nur auf drei Monate befristeten Duldungen einstellt. Wir brauchen endlich eine Bleiberechtsregelung, die länger bei uns lebenden integrierten Menschen eine faire Zukunftsperspektive für sich und ihre Kinder gibt. Sie dauerhaft über öffentliche - das heißt in erster Linie kommunale - Mittel zu alimentieren und ihnen Arbeit und Ausbildung für ihre Kinder zu verweigern, ist nicht nur aus humanitären, sondern auch aus ökonomischen Gründen nicht zu vertreten. Die von der NRW-Landesregierung für die Innenministerkonferenz vorgeschlagene Altfallregelung wird aufgrund der hohen Hürden (zwei Jahre ununterbrochene sozialversicherungspflichtige Beschäftigung) nur einzelnen Familien eine echte Integrationschance geben können und reicht nicht aus, um das Problem zu lösen. Andere Bundesländer gehen mit ihren Vorschlägen weiter und schlagen eine "Probeaufenthaltserlaubnis" vor, die umgewandelt wird, wenn der Antragsteller eine Arbeitsstelle nachweisen kann.


1. Der Rat der Gemeinde Neuenkirchen begrüßt, dass sich inzwischen Vertreter/innen aller Parteien, der Kirchen, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände der Problematik der Menschen mit langjährigen "Kettenduldungen" angenommen haben und sich für ein wirksames Bleiberecht einsetzen.

2. Der Rat der Gemeinde Neuenkirchen appelliert an den Innenminister des Landes NRW, sich im Rahmen der nächsten Innenministerkonferenz am 16. und 17. November 2006 für eine Bleiberechtsregelung einzusetzen, die den langjährig hier lebenden Flüchtlingen und ihren Familien eine faire Integrationschance bietet. So darf z.B. die Forderung nach einer zweijährigen ununterbrochenen Beschäftigung nicht aufrechterhalten werden, da viele Flüchtlinge (auch in unserer Kommune) keine Arbeitserlaubnis erhalten. Ziel muss es sein, dass die Flüchtlingsfamilien in die Lage versetzt werden, ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten zu können. Der Zugang der Kinder zur beruflichen Ausbildung muss sichergestellt werden.

3. Der Rat der Gemeinde Neuenkirchen bittet die örtliche Ausländerbehörde bis zur Innenministerkonferenz ihr Ermessen auszuschöpfen, damit potenziell Begünstigte einer Bleiberechtsregelung nicht abgeschoben werden.


22. August 2006

Antrag zur Förderung der Neuanpflanzung von Wallhecken im Außenbereich der Gemeinde Neuenkirchen

Neuenkirchen, den 22. August 2006

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

Wallhecken gehören in der Kulturlandschaft des Münsterlandes zum typischen Landschaftsbild.
Sie bilden einen selbständigen Biotop, in dem Pflanzen und Tiere in enger Beziehung zueinan-der stehen. Wallhecken dienen zudem als Rückzugsgebiet sowie Brutraum und Aufwuchsstätte für heimische Vogelarten und Wildtiere.

Wenn man bedenkt, das Vögel wie z. B. das Rebhuhn auf der "Roten Liste" der vom Ausster-ben bedrohten Vogelarten stehen, so sehen wir hier dringenden Handlungsbedarf insbesondere auch für unsere Gemeinde.

Wir stellen hiermit den Antrag auf Förderung der Neuanpflanzung von Wallhecken im Außenbe-reich der Gemeinde Neuenkirchen. Es sind finanzielle Mittel bereitzustellen, damit Pflanzengut geeigneter heimischer Gehölze zu 100 % gefördert bzw. zur Neuanpflanzung von Wallhecken im Außenbereich bereitgestellt werden kann. Die Bereitstellung finanzieller Mittel soll mit der Maßgabe erfolgen, dass das Pflanzengut ausschließlich in heimischen Betrieben erworben werden darf. (Effekt der Wirtschaftsförderung).

Auf diesem Wege kann es auch zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen dem NABU Neuenkirchen/Wettringen, dem Hegering Neuenkirchen sowie Privatpersonen und Landwirt-schaft kommen, die in einem Konsens die zukünftigen Standorte neuer Wallhecken bestimmen und/oder bestehende Wallhecken auffrischen, verbreitern oder verlängern, ohne unmittelbares politisches Mitwirken oder verwaltungsmäßige Unterstützung.

Zum Start dieser Aktion - als eine Art Pilotprojekt - sind im Haushaltsplan 2006 Mittel vorhan-den, so daß der Haushalt nicht außerplanmäßig belastet werden muss.

Je noch Erfolg dieser Aktion, sollten dann entsprechende Mittel in zukünftigen Haushalten be-reitgestellt werden.

Wir bitten Sie, im Interesse der heimischen Natur und zur Sicherung des typischen Land-schaftsbildes der Kulturlandschaft des Münsterlandes, unserem Antrag stattzugeben.

Mit 'grünen' Grüßen

Bündnis90 / DIE GRÜNEN

Fraktion im Rat der
Gemeinde Neuenkirchen


Edmund Bischoff
- Stellv. Fraktionssprecher -

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