Oft kopiert und nie erreicht Grüne Frauenpolitik!
Grüne stehen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft. Bei
uns wird Politik mit, für und von Frauen gemacht. 64
Prozent grüner Fraktionsvorsitzender der Landtage sind weiblich.
60 Prozent unserer Bundestagsabgeordneten
sind Frauen. Wir haben viel erreicht und noch viel vor.
Was haben wir erreicht?
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Mit dem Gewaltschutzgesetz
können sich Frauen besser gegen Gewalt wehren und sie nutzen
das Gesetz, die Zahl der Anzeigen steigt. |
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Ausländische Ehefrauen erhalten
bei Misshandlungen ein sofortiges eigenständiges Aufenthaltsrecht. |
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Das Prostitutionsgesetz beendete die
Doppelmoral rund um den Verkauf sexueller Dienstleistungen und ermöglichte
Prostituierten den Zugang zur Sozialversicherung. |
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Das Teilzeitgesetz ermöglichte die
Verkürzung der Arbeitszeiten. Das Gleichstellungsgesetz für
den Öffentlichen Dienst stärkte vor allem die Frauen,
seine Bestimmungen wurden auf die Bundeswehr ausgedehnt. |
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Die Definition für Menschenhandel
wurde verschärft, nicht nur Handel in die Prostitution, sondern
auch Zwangsarbeit und Zwangsheirat sind nun erfasst. |
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Die öffentliche Kinderbetreuung
wurde verbessert und ausgebaut und frühkindliche Bildung ernst
genommen. |
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Aus Elternurlaub wurde Elternzeit, mit
deutlich verbesserten Bedingungen. Beide Eltern können sie
gleichzeitig nutzen, bis zu 30 Stunden arbeiten, ein Jahr kann bis
zum achten Lebensjahr des Kindes genommen werden. |
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Unser Antidiskriminierungsgesetz (ADG)
würde Frauen vor Diskriminierung bei der Einstellung, beim
beruflichen Aufstieg oder bei den Arbeitsbedingungen besser schützen. |
Wir wollen gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Typische
"Frauenberufe" sind niedriger eingruppiert als typische "Männerberufe".
Für die Privatwirtschaft brauchen wir ein Gleichstellungsgesetz
und wollen bei öffentlichen Aufträgen Firmen bevorzugen,
die Gleichstellung fördern. Bildung und gesellschaftliche Teilhabe
ermöglicht die Integration von Migrantinnen.
Wir benötigen größere Anstrengungen beim Ausbau der
öffentlichen Kinderbetreuung und mehr Anreize für Väter.
Immer noch belohnt unser Steuersystem hohe Einkommensunterschiede zwischen
den Ehepartnern. Das Ehegatten-Splitting setzt falsche Anreize
und muss schrittweise aufgehoben werden.
Was wollen die anderen?
Die Union hat zwar eine Kanzlerkandidatin, aber eine rückwärtsgewandte
Frauenpolitik: Schon bisher haben Union und FDP wichtige
Vorhaben wie das ADG und den Ausbau der Kinderbetreuung blockiert. Angekündigt
ist die Rücknahme des Prostitutions- und des Teilzeitgesetzes.
Im Wahlprogramm der Union sind Frauen dreimal erwähnt, als Mütter,
als Opfer von Frauenhandel und von Zwangsheirat. Frauen verdienen eine
Politik, die ihre Interessen ernst nimmt, deshalb: starke Grüne
in den Bundestag.
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