STICHWORT:



Wahlfreiheit garantieren – für die Mehrheit der Verbraucher!


Verbraucher und Landwirte müssen die Freiheit haben, sich zwischen Produkten mit und ohne Gentechnik entscheiden zu können. Der Einsatz von Gentechnik widerspricht unserem Ziel einer zukunftsfähigen, umweltgerechten und sozial nachhaltigen Landwirtschaft. Wir wollen verhindern, dass Verbraucher gezwungen werden,
Gen-Food zu essen. Wir wollen verhindern, dass Landwirte gezwungen werden, teures und patentgeschütztes Saatgut zu kaufen. Wir wollen keine Gentechnik in der Landwirtschaft und in Lebensmitteln.

Was haben wir errreicht?

Wir stehen für den Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft. Die rechtlichen Grundlagen dafür haben wir unter anderem mit dem Gentechnik-Gesetz geschaffen.
Unsere Instrumente sind:

eine transparente Kennzeichnung
ein transparentes Anbauverzeichnis
Haftungsregeln nach dem Verursacherprinzip
klare Anbauregeln.

Nähere Infos zum Gentechnik-Gesetz unter www.gruene-fraktion.de/cms/gentechnik/dok/63/63390.htm.

Was wollen die anderen Parteien?

Schwarz-Gelb und die Agroindustrie wollen Gen-Food zwangseinführen und die Schutzstandards im Gentechnik-Gesetz kippen. Damit machen sie Politik gegen die Mehrheit der Verbraucher und Landwirte. Nicht mit, sondern ohne Agro-Gentechnik hat die Landwirtschaft in Deutschland eine Chance.

Jobkiller statt Jobmaschine – Agro-Gentechnik schafft keine Arbeitsplätze, sondern bedroht sogar Arbeitsplätze in der gentechnikfreien Landwirtschaft. Aus Wirtschaftsstudien lassen sich 400 bis maximal 2.000 Arbeitsplätze in der Agro-Gentechnik ableiten, Tendenz sinkend. Dagegen ist die ökologische Landwirtschaft ein boomender Bereich – hier hat sich die Zahl der Beschäftigten in den letzten zehn Jahren auf 150.000 verdoppelt.
Die miserablen Arbeitsplatzprognosen haben übrigens nichts mit dem deutschen Gentechnik-Gesetz zu tun, denn diese Tendenz wird auch in US-Studien bestätigt. In den USA ist die Abhängigkeit der Landwirte von der Saatgutindustrie seit der Einführung von Gen-Pflanzen gestiegen – durch 25-35 € teureres Saatgut (pro Hektar) und dadurch, dass jedes Gen-Saatgut patent-geschützt ist. Immer mehr US-Landwirte landen wegen Patentstreitigkeiten vor Gericht.
Mehr statt weniger Gift auf dem Acker – In den Hauptanbaugebieten USA und Argentinien ist es im besten Fall zu gleich bleibendem, im schlechtesten Fall sogar zu einem höheren Pestizideinsatz durch den Einsatz von Gen-Pflanzen gekommen. In Argentinien ist die Anwendung des zum Gen-Soja "passenden" Totalherbizids Roundup von eine Million Liter im Jahr 1994 auf über 150 Millionen Liter pro Jahr (!!!) angewachsen. Dieser erhöhte Pestizid-Einsatz wird nun von der Agro-Industrie klein geredet mit dem Argument, Roundup sei weniger giftiger als andere Pestizide. Dabei haben erst kürzlich US-Wissenschaftler eine Studie publiziert, wonach Roundup wesentlich giftiger ist als bisher angenommen. Zudem ist die Debatte über mehr oder weniger
Pestizide durch Gen-Pflanzen wenig zielführend, denn es gibt bereits eine Landwirtschaft, die ganz auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet – die ökologische Landwirtschaft!




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