Demokratie das ist unsere Erfolgsstrategie gegen Rechtsextremismus.
Denn nur eine starke Zivilgesellschaft, an der viele teilhaben und die
viele mitgestalten, ist stark gegen Nazis.
Das haben wir erreicht:
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Wir fördern seit 2001
Aufklärung, mobile Beratung und Opferhilfe vor Ort -
durch die erfolgreichen Bundesprogramme CIVITAS und ENTIMON. Jugendlichen
wird Toleranz, Weltoffenheit und Demokratieverständnis vermittelt.
Aussteiger erhalten Unterstützung. |
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Wir haben viele Möglichkeiten
zur Partizipation geschaffen, so z.B. das "Projekt P
misch dich ein". Es unterstützt junge Leute,
sich in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. |
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Gründung des "Bündnisses
für Demokratie und Toleranz" zur Mobilisierung und
Vernetzung demokratischer Kräfte (dem Bündnis gehören
Personen aus allen Parteien im Bundestag, Kirchen, NGOs und Wissenschaft
an). |
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Der Verantwortung für die Vergangenheit
haben wir uns gestellt. Wir haben Entschädigung für NSZwangsarbeiter,
Verbesserungen für weitere NS-Opfer wie Zwangssterilisierte
und "Euthansie"-Geschädigte, gesetzliche Rehabilitation
der Wehrmacht-Deserteure und der Opfer des Homosexuellen-Paragraphen
175 aus der NS-Zeit beschlossen. Das Denkmal für die ermordeten
Juden Europas wurde im Mai 2005 eröffnet. Gedenkorte für
die ermordeten Sinti und Roma und die verfolgten Homosexuellen sind
beschlossen. |
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Wir schützen die Würde der
Opfer von NS-Verbrechen. Neonazi-Aufmärsche am Holocaust-Mahnmal
oder an KZ-Gedenkstätten haben wir mit einer Änderung
des Versammlungsrechtes verboten. Meinungsfreiheit endet, wo gefährliche
neonazistische Volksverhetzung betrieben wird. |
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Wir halten die Auseinandersetzung
mit dem Nationalsozialismus und mit der Shoah für einen
zentralen Aspekt unserer politischen Arbeit und als kontinuierlichen
und immer wieder neuen, nicht abschließbaren Lernprozess.
Ein Schlussstrich unter diesen Teil unserer Geschichte ist nicht
möglich. |
Das wollen die anderen:
Der Konsens aller demokratischen Parteien ist nicht ausreichend gefestigt.
Die Union verharmlost immer wieder die rechtsextreme Gefahr.
Sie stigmatisieren engagierte Akteure gegen Rechts als linksextrem und
wollen die Bundesförderung für deren Arbeit streichen.
Auch die PDS untergräbt den Konsens der demokratischen Parteien
gegen Rechts, wenn ihr Vertreter Oskar Lafontaine mit ausländerfeindlichen
Parolen um Wähler wirbt, ohne dass dies auf Missfallen der anderen
prominenten PDS-Vertreter stößt.
Wer schweigt, stimmt zu!
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